Feb 12

Schleichend beginnt der Prozess des Abbaus an den Kniegelenken. Langes sitzen und beim wieder aufstehen schmerzt es. Zu Anfang vergeht dieser Schmerz relativ schnell wieder. Aber mit der Zeit wird es schlimmer und die typischen Knirsch-und Reibegeräusche sind im Kniegelenk zu hören. Diese Beschwerden entwickeln sich über Jahre und besonders betroffen ist das Kniegelenk. Kein Wunder, denn das Kniegelenk trägt den gesamten Körper und Verschleisserscheinungen machen sich dort oft zuerst bemerkbar.

Ab etwa dem 35. Lebensjahr wird die Knorpelschicht am Knie abgenutzt. Es entstehen Risse und Furchen und Zellen sterben ab. Gelenkknorpel wird nicht nachproduziert und der betroffene Bereich reibt sich ab. Es entsteht eine rauhe Oberfläche.

So weit muss es aber nicht kommen. Den Verschleiss kann man aufhalten. So ist Übergewicht ganz schlecht für die Kniegelenke. Es belastet unnötig und ratsam ist es das Gewicht im Auge zu behalten. Man könnte denken, bei Schmerzen ist es gut das Knie mit wenig Bewegung zu schonen. Das Gegenteil ist der Fall. Gerade Bewegung ist gut, damit Knorpelzellen besser ernährt werden können.

Gelenkschonende Sportarten sind Schwimmen, Nordic Walking, Aquajogging.

Auch die Einnahme von Gelenknahrung wie Kollagen-Hydrolysat, Glucosaminhemisulfat haben sich bewährt. Studien haben bewiesen, dass der Knorpelabbau mit entsprechenden Präparaten aufgehalten wird.

Geschrieben von Renate Günther

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1 Kommentare

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  1. Nici meint:

    Hallo,
    Ich habe nach langem Joggen häufig schmerzen in den Knien. Das hängt auch stark von Witterung von Untergrund ab - so wie ich das (denke) herausgefunden zu haben. Mein Arzt hat mir Kniebandagen empfohlen, besonders für die kalten Tage. Wenn die Schmerzen unangenehm stark werden, soll ich es auch mit TENS behandeln. Das klappt soweit ganz gut, mache das jetzt seit ca. 6 Monaten so und es fühlt sich insgesamt deutlich besser an.
    Nici, viele Grüße!

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