Jul
30
In den USA ist es gelungen, Tumorzellen in der weiblichen Brust per Kälteschock abzutöten. Diese Methode wurde bereits an Patienten mit Leber-und Prostatakarzinom erprobt.
Auch Schmerzbehandlungen wurden bereits mit dieser Methode in Deutschland durchgeführt.
Vielen Brustkrebspatientinnen gibt diese Therapie neue Hoffnung. Eine Sonde wird in den Krebsherd mit flüssigen Stickstoff geleitet. Die entarteten Zellen erfrieren. Der verbleibende Zellhaufen wird als Abfall vom Organismus erkannt und abtransportiert.
Die Kryotherapie bereitet keine starken Beschwerden und große Narben, denn die Kälte unterbricht den Blutfluss im Tumorbereich. Die kranken Zellen werden nicht zerissen und das reduziert das Risiko einer Streuung.
Die Studie belegt auch, dass bei all den getesteten Frauen, auch fünf Jahre nach der Behandlung kein Rückfall auftrat.
Diese schonende Behandlung mit einem geringen Aufwand, ist ein medizinischer Durchbruch. Die deutschen Onkologen hoffen eine effektive Methode auch bei anderen Krebsarten gefunden zu haben.
Auch inoperable Tumore (Gehirn, Bauchspeicheldrüse) mit Kälte zu beseitigen.
Geschrieben von Renate Günther
Jul
30
Das fanden Wissenschaftler an der Uni Gießen heraus. Laut dieser Studie verbessert Magnesium die Blutzuckereinstellung bei bestehender Erkrankung.
Wenn durch Übergewicht ein erhöhtes Diabetesrisiko besteht, wird durch das Magnesium die Wirkung des körpereigenen Insulins verbessert.
Das Hormon reguliert den Blutzuckerspiegel. Bei Diabetes arbeitet dieses Hormon nicht mehr ausreichend oder gar nicht mehr.
Vor dieser Insulinresistenz bewahrt Magnesium. Empfohlen werden 300-400 mg täglich.
Wenn der Magnesiumbedarf nicht ausreicht z.B. einseitige Ernährung, dann helfen zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel.
Geschrieben von Renate Günther
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Jul
28
Eine stark angstlösende Wirkung hat die in der Baldrian-Pflanze enthaltene Valerensäure. Die Forscher der Universität Wien entdeckten, dass diese Valerensäure bestimmte Empfangsstellen auf Nervenzellen stimuliert, die wiederum die Erregbarkeit hemmen.
Auf Grundlage dieses Naturstoffes wollen die Wissenschaftler verträglichere Medikamente entwickeln, mit weniger Nebenwirkungen. Bei Angststörungen wurden bisher starke Beruhigungsmittel und Antidepressiva eingesetzt, die in kurzer Zeit abhängig machen.
Geschrieben von Renate Günther