Sep 7

Was ist Asthma?
Wer betroffen ist, hat meistens empfindliche Atemwege, die sich durch verschiedene Reize entzünden. Die Bronchien verengen sich, Schleimhäute schwellen an und das Ein-und Ausatmen fällt schwer. Der Körper wird dadurch schlechter mit Sauerstoff versorgt. Da Asthma zu den chronischen Krankheite zählt, bestehen die Beschwerden permanent, mal mehr mal weniger.
Asthma scheint nur schwer oder gar nicht heilbar zu sein. Beschwerden können für längere Zeit ausbleiben und dann plötzlich wiederkehren.

Wodurch wird Asthma ausgelöst?
Sogenannte Trigger lösen Asthma aus. Das sind körperfremde Substanzen wie Pollen, Federn, Umweltgifte, Chemikalien, Epithelien.
Auch Stress, Überanstrengung und Übergewicht können Auslöser für Asthma sein.
Bewegungsmangel führt dazu, daß die Lungen schlecht oder überhaupt nicht mehr trainiert sind und das mindert die Funktion der Lungen.
Wenn nun die Lunge und die Atemwege mit entsprechenden Reizen überfordert wird, kommt es zum chronischen Belastungszustand.

Welche Möglichkeiten der Behandlung gibt es?
Die medikamentöse umfasst zwei Gruppen. Controller- kontrollieren und behandeln die Grunderkrankung und die chronische Entzündung der Schleimhäute, mittels Medikamente.
Reliever- sind z.B. Asthmaspray- erweitert sofort nach der Anwendung die Atemwege und sind nur kurze Zeit wirksam.

Ein weiterer wichtiger Aspekt um Beschwerden einzudämmen, ist auf eine gesunde Lebensweise zu achten.

Wie verbessert sich die Lungenfunktion?
Regelmässiges Training verbessert die Lungenfunktion. Man weiß heute, dass Sport eine positiven Effekt auf den Verlauf der Krankheit hat. Ausdauersport wie Radfahren, Schwimmen, Walken sind dafür sehr gut geeignet. Durch die medikamentöse Behandlung können Asthmatiker ohne Sorge aktiv sein.






Wasser hilft: Allergien - Asthma - Lupus. Ein Erfahrungsbericht

Geschrieben von Renate Günther

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2 Kommentare

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  1. Richard Friedel meint:

    Zu viel Asthma?
    Mit den modernen Medikamenten ist die Tendenz zu mehr Asthma so erschreckend, dass man fragt, ob die Medikamente selbst Schuld sind und ob nicht etwa ein Asthmasprayeffekt eine Rolle spielt. Die Fachwelt selbst findet keine Erklärung wie Umweltbelastung für die Zunahme der Erkrankungen.

    Die von der Fachwelt propagierte Unausweichlichkeit der chemischen Mittel, die nur die Symptome durch Erweiterung der Bronchien oder durch deren Beruhigung mit Kortisonpräparaten bekämpfen, ist physiologisch gesehen unhaltbar. Die Argumente der Fachärzte und Pharmaleute sind unwissenschaftlich.

    Siehe das Bild bei http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/Respp.pdf dass die Funktion der „Atmungspumpe „ (Respiratory pump) beschreibt und von Dr. Steven Alexander PhD stammt.

    Laut dem Bild wird bei der Einatmung als natürliche Gesetzmäßigkeit der Druck im Bauchraum erhöht. Wenn man gegen diesen festgelegten Funktionsablauf verstößt, in dem man die Bauchmuskeln absichtlich entspannt, so wird die Atmung zunehmend flach und schließlich asthmatypisch. Die Regel der Fachärzte über die womöglich lebenslange Einnahme der Symptomunterdrücker muss also bei näherem Hinsehen als suspekt gelten, wenn die Schwäche und Stärke der Einatmung vom Bauchdruck und somit von
    der Wechselwirkung abhängt. Die Fachärzte vertun sich und sie übersehen einen natürlichen Mechanismus, der offensichtlich krankengymnastisch bzw. atemtherapeutisch zu behandeln wäre. Für eine normale Einatmung kann man zu asiatischen Methoden (qigong, Zen etc.) greifen, wo die Bauchatmung eher als „Luft in den Bauch drücken“, denn eine ruhige Prozedur ohne Anstrengung bedeutet. Leider werden diese Methoden oft mit europäischen Augen gesehen, so dass der wirkliche Sinn des „Bauchdruckatmens“ oder aber des „Tandenatmens“ verborgen bleibt. Der Sinn und das Leitprinzip ist unter anderem, dass diese Form der Atmung mit Druck die Einatmung fördert. Für Beispiele der Beschreibungen, wo die Bauchatmung unverfälscht erscheint, siehe http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/NNAU.pdf und
    http://www.lrz.de/~s3e0101/webserver/webdata/T3.pdf Diese Texte sind wohl als „Asiatica“ und nicht als „Esoterik (ohne Wissenschaft) einzureihen. Selbstverständlich erfordert die Praxis eine andere Grundeinstellung als die des Asthmatikers mit hohem Medikamentenkonsum und gar keiner Neigung zur Fitness. Richard Friedel

  2. Richard Friedel meint:

    Meine Forschung am Netz wegen der Atemwegsschwäche meiner
    erwachsenen Tochter zu der recht überzeugenden Fachliteratur über die IMT,
    d. h. das Training der Einatmungsmuskeln mit einer Art Drossel wie z.B.
    "Powerbreathe“, geführt, siehe Videos am Netz.

    Das Prinzip ist auf Anhieb überzeugend.

    1) Man weiß von der Verursachung von Asthma durch fehlende Nasenatmung, d.h. durch Mundatmung. Genaue Details dieser Auswirkung sind nicht hier
    notwendig.
    2) Bei den Geräten wird eine starke Nasenatmung und auch die gegen Asthma bekannt wirksame Bauchatmung antrainiert, was der so verheerenden
    dynamischen Hyperinflation bei Kurzatmigkeit entgegenwirkt.

    Die in diesem Zusammenhang oft gebrauchte Bezeichnung “Muskeltrainer“ ist
    nicht so leicht verständlich wie etwa „Trainer für die Nasenatmung“, der
    doch bei Asthma mehr indiziert ist als die auf jeden Fall nur
    symptomatischen Arzneien .

    So ein Gerät braucht man aber mindestens vorübergehend nicht anzuschaffen.
    Man lutscht so an sauberem Finger, dass die vorbei strömende Atemluft
    willentlich und variabel gedrosselt wird. Die gute Wirkung (Steigerung
    des eingeatmeten Volumens und eine bessere auf jeden Fall seelisch
    entspannende physiologisch gegen Asthma wirksame Bauchatmung gemäß der Powerbreatheanleitung) lässt praktikabel erzielen. Von großem Vorteil ist
    die Möglichkeit, die Drosselwirkung während des Inspiriums zu verändern.
    Eine Steigerung dieser Wirkung hat eine Zunahme der Saugwirkung in der
    Kehle und eine Überwindung der so verhängnisvollen dynamischen
    Hyperinflation zur Folge. Richard Friedel.

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