Nov 7

Johanniskraut ist in der Lage Sonnenlicht einzufangen. Wenn Winterdepressionen und Stimmungsschwankungen das Strahlen der Sonne überdecken, dann braucht der Körper Johanniskrauttee. Wenn man nach längerer Einnahme, die Wirkung an sich beobachtet, erscheinen einem die Bilder im Inneren farbig und hell. Daher auch die Beschreibung "Stimmungsaufhellend".


Bekannt sind folgende Heilwirkungen: Depressionen, Schlafstörungen, Angstzustände.


Äusserlich kann das Öl bei Verbrennungen, Krämpfen, Verspannungen und Neuralgien helfen. Johanniskraut als Tee oder Tinktur eingenommen steigert die Produktion des Serotonin, Noradrenalin und Dopamin. Gleichzeitig wird das Stresshormon Kortisol reduziert.


Der Tee muss mehrere Wochen getrunken werden, um seine beschriebene Wirkung zu spüren. Johanniskraut hat keinerlei Nebenwirkungen und macht nicht abhängig. Hellhäutige Menschen können eventuell eine gelegentliche Lichtempfindlichkeit bemerken.


Um über die trübe Jahreszeit zu kommen, nimmt man 1TL getrocknete Blätter auf eine Tasse heiss überbrüht, morgens und abends getrunken.


Das Johanneskrautöl kann auch selbst hergestellt werden. Man befüllt ein Schraubglas mit frischen Blüten und füllt mit Sonnen-oder Olivenöl auf. Diesen Ansatz lässt man 6 Wochen lang bei Zimmertemperatur ziehen. Das fertige Öl kann man bei Verbrennungen, Sonnenbrand, alten Wunden und Nervenschmerzen verwenden.


Innerlich eingenommen, hilft es bei Magen-und Darmgeschwüren oder Magenschleimhautentzündung. Je 1TL morgens und abends.

Geschrieben von Renate Günther



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