Sep 7
Eine Studie in Massachusetts-Lowell fand heraus, dass Apfelsaft bei Alzheimer-Patienten gegen Stimmungsschwankungen hilft.
Zwei Gläser täglich, besserten bei den Probanden Angstgefühle und Ruhelosigkeit.

Apfelsaft ein Mittel gegen Alzheimer?

Forscher an der Universität von Massachusetts haben in einer Reihe von Labortests herausgefunden, dass zwei Gläser Apfelsaft am Tag das Gehirn vor Ablagerungen schützen können, die den schleichenden Gedächtnisverlust von Alzheimer-Patienten verursachen. Dies testeten sie an Labormäusen mit dem Ergebnis, dass die Mäuse, die kleine Mengen Apfelsaft zu trinken bekamen, weniger vergesslich waren, als die Mäuse ohne Apfelsaft.


Der Kulturapfel (Malus domestica, Borkh. ; Pyrus malus, L.) ist eine weithin bekannte Art aus der Gattung der Äpfel in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und zählt mit zu den bekanntesten Obstarten. Der Apfel ist nicht nur ein beliebtes Obst, in der Naturheilkunde werden ihm auch verschiedene Heilwirkungen zugeschrieben. Im Allgemeinen hat der Verzehr von Früchten mit Schale eine adstringierende und eine abführende und keimtötende Wirkung, auch sind Äpfel gut für den Magen. Verschiedene Studien belegen, dass der regemäßige Apfelgenuss eine krebsvorbeugende Wirkung hat und jetzt hilft er scheinbar auch gegen Alzheimer.

Die verabreichte Apfelsaftmenge bei den Mäusen würde beim Menschen zwei Gläser Apfelsaft entsprechen. Die Forscher rund um Thomas B. Shea beobachteten, dass sich in den Gehirnen der Mäuse schon nach einem Monat weniger Beta-Amyloide ablagerten. Das sind die sogenannten Plaques, die typisch für die Alzheimer-Krankheit sind. „Diese Ergebnisse sind ein weiterer Hinweis darauf, dass es einen Zusammenhang zwischen der Ernährung und genetischen Risikofaktoren für altersabhängige Neurodegeneration gibt“, sagt Studienleiter Thomas B. Shea. „Regelmäßiger Verzehr kann Hirne offenbar nicht nur unterstützen, optimal zu funktionieren, sondern auch den Ausbruch von Alzheimer hinauszögern.“


Das hinge damit zusammen, dass der an Antioxidantien reiche Apfelsaft die Produktion des Neurotransmitters Acetylcholin ankurbelt du somit für ein besseres Gedächtnis sorgt. Neurotransmitter sind chemische Botenstoffe, die Nachrichten von einer Nervenzelle an die andere weiterleiten.

Gastbeitrag von Martina






Geschrieben von Renate Günther

Sep 2
Tatsächlich ist es so, dass die Leistungsfähigkeit mit fortschreitendem Alter nachlässt. Wir vergessen schneller etwas und können uns Dinge nicht mehr so gut merken. Das Leben ist sehr schnell geworden und die Informationsflut kaum noch zu bewältigen. Die ständige Reizüberflutung macht alles nicht besser. Konzentration und Merkfähigkeit lassen uns im Stich. Das Gehirn ist überfordert.

Wie kann man dem Nachlassen der Leistungsfähigkeit entgegenwirken?
Trainieren heisst das Schlüsselwort. Verschiedene Tätigkeiten bringen und halten das Gehirn in Schwung. Schach spielen ist eine gute Methode das Gehirn zu fordern, Kreuzworträtsel lösen, Lesen, Computer beherrschen lernen, Instrument spielen, Sprachen lernen, Kontakte pflegen, sich viel an der frischen Luft aufhalten.

Für die Ernährung des Gehirns werden ausreichend Vitalstoffe benötigt. Schnell verfügbare Energie findet sich in Obst, Trockenfrüchte, Nüsse, Lecithin, Pflanzenextrakte wie Ginkgo.
Ginkgo soll neueren Forschungen in der Lage sein, altersbedingte Eiweissablagerungen größtenteils abzubauen.

Geschrieben von Renate Günther

Apr 28

Aus der indischen Küche seit 5000 Jahren bekannt, ist Curcumin ein Flavonoid. Curcumin ist Bestandteil des Kurkuma (Curcuma longa). Im Curry wird es als Gewürz genutzt und verleiht vielen Gerichten, seine satte, gelbe Farbe. Die Medizin setzt Curcumin schon lange ein, um Krankheiten vorzubeugen. Auch die Forschung interessiert sich für diesen wertvollen Naturstoff. So hat man festgestellt, daß in Indien, wo viel Curcumin verzehrt wird, sehr viel weniger Menschen an Alzheimer erkranken.


Curcumin soll eine krebsschützende, entzündungshemmende und antioxidative Wirkung haben. Es kann sich als nützlich bei arteriosklerotischbedingten Herz-Kreislauf-Erkrankungen erweisen. Untersuchungen ergaben, daß Curcumin die LDL-Oxidation hemmt und Einfluss auf den Cholesrerin-und Triglyceridspiegel hat. Auch für Menschen die anfällig für Thrombose sind, ist Curcumin empfehlenswert, da dieser Wirkstoff die Zusammenballung von Blutplättchen hemmt und dadurch antithrombotisch wirkt.


Curcumin wirkt präventiv und unterstützend bei Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn, weil es entzündungshemmend ist. Auch Patienten mit Knie-Arthrose können von Curcumin profitieren. So soll es genauso effektiv die Schmerzen reduzieren und die Beweglichkeit verbessern, wie übliche Schmerzmittel. Zahlreiche Studien und wissenschaftliche Untersuchungen belegen die entzündungshemmenden Eigenschaften von Curcumin.

Curcumin mit Bioperin

Geschrieben von Renate Günther



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